Zahlungsfristen und Fälligkeiten
Überblick
Das Zahlungsziel bestimmt, wann eine Rechnung fällig ist – und ab wann Kyvento sie als überfällig markiert und das Mahnwesen greifen kann. Dieser Artikel zeigt die drei Konfigurationsebenen und wie Sie überfällige Posten im Blick behalten.
Das Zahlungsziel: drei Ebenen
Kyvento nutzt immer die speziellste verfügbare Einstellung:
- Pro Rechnung – bei manuellen Rechnungen setzen Sie Zahlungsziel oder Fälligkeitsdatum direkt im Editor.
- Pro Kunde – das Feld „Zahlungsziel (Tage)" im Kundenprofil, etwa für Großkunden mit vereinbarten 30 Tagen.
- Account-Standard – unter „Einstellungen" → „Account", Karte „Rechnungswesen": „Standard-Zahlungsziel (Tage)" (Voreinstellung 14, einstellbar 0–365).
Überfällige Rechnungen erkennen
Nach Ablauf der Frist markiert der tägliche Prüflauf die Rechnung als „Überfällig" – sichtbar als rotes Status-Badge in der Rechnungsliste (dort auch als Filter) und summiert in der Dashboard-Kennzahl „Offene Rechnungen".
Von der Fälligkeit zur Erinnerung
Die freundliche „Zahlungserinnerung" ist in Kyvento die erste Stufe des Mahnwesens: Unter „Einstellungen" → „Mahnwesen" definieren Sie je Stufe, wie viele Tage nach Fälligkeit sie ausgelöst wird, welches neue Zahlungsziel gilt und ob Gebühren anfallen. So gehen Erinnerung und Mahnung nahtlos ineinander über – Details im Artikel „Automatisches Mahnwesen aktivieren".
Empfehlungen
- Halten Sie das Account-Standard-Zahlungsziel kurz (7–14 Tage) und vergeben Sie längere Ziele gezielt pro Kunde.
- Bei SEPA-Lastschrift ist die Frist praktisch irrelevant (Einzug am Stichtag) – wichtig bleibt sie für Rechnungskäufer.
Nächste Schritte
- Erinnerungen automatisieren – siehe „Automatisches Mahnwesen aktivieren"
- Fälligkeit im Abo-Rhythmus verstehen – siehe „Abrechnungszyklen und Stichtage"