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Abo-Verwaltung

Kündigungen verwalten

Überblick

Kündigungen gehören zum Abo-Geschäft. Kyvento unterstützt beide Wege – die Kündigung durch Ihr Team und die Selbstkündigung des Kunden im Portal – und regelt dabei sauber, was mit Laufzeit und offenen Rechnungen passiert.

Ein Abo kündigen (Backend)

Öffnen Sie das Abonnement und klicken Sie auf „Abo kündigen". Im Dialog wählen Sie den Kündigungsmodus:

  • „Zum Periodenende kündigen" (Standard) – das Abo läuft bis zum Ende des bezahlten Abrechnungszeitraums weiter und endet dann automatisch.
  • „Sofort beenden" – das Abo endet augenblicklich, ohne auf das Periodenende zu warten.

Optional erfassen Sie einen Grund (für Ihre Auswertung) und unterdrücken die Bestätigungs-E-Mail an den Kunden.

Kündigen-Dialog mit den Modi Zum Periodenende und Sofort beenden
Der Kündigen-Dialog: Periodenende oder sofort, optional mit Grund

Was mit offenen Rechnungen passiert

Bestehende offene Rechnungen bleiben von der Kündigung unberührt – sie sind weiterhin fällig und durchlaufen bei Bedarf das Mahnwesen. Eine anteilige Erstattung für ungenutzte Zeit erfolgt bei einer Sofort-Kündigung nicht automatisch; erstellen Sie dafür bei Bedarf eine Gutschrift.

Selbstkündigung im Kundenportal

Kunden können ihr Abo im Portal selbst kündigen – aus Verbraucherschutzgründen immer zum Periodenende, unter Beachtung der im Produkt hinterlegten Kündigungsfrist. Der gesetzliche Rahmen (§ 312k BGB, „Kündigungsbutton") gilt für Verbraucherverträge; Kyvento weist deutlich darauf hin, falls Sie den Portal-Button für Sonderfälle deaktivieren.

Widerruf ist etwas anderes als Kündigung

Innerhalb der Widerrufsfrist (§ 356a BGB) können Verbraucher den Vertrag nicht nur kündigen, sondern widerrufen – der Vertrag gilt dann als nie geschlossen. Kyvento führt das als eigenen Vorgang: Im Kundenportal erscheint während der Frist ein Widerrufs-Button, im Backend finden Sie den Widerruf beim jeweiligen Abo.

Was ein Widerruf auslöst, legen Sie am Produkt fest: ob der Vertrag endet, ob voll oder anteilig erstattet wird, ob die Erstattung automatisch läuft und ob das Abo sofort gesperrt wird. Setzen Sie die Widerrufsfrist auf 0 Tage, ist der Widerruf für dieses Produkt deaktiviert – das ist bei reinen B2B-Produkten üblich.

Zur Kündigungsfrist: Kyvento warnt, blockiert aber nicht

Sie können am Produkt jede Kündigungsfrist hinterlegen. Wählen Sie eine Frist von mehr als 30 Tagen, weist Kyvento Sie darauf hin, dass eine solche Frist gegenüber Verbrauchern nach § 309 Nr. 9 b BGB angreifbar ist – gespeichert wird sie trotzdem, und der Hinweis wird protokolliert. Die Entscheidung bleibt bei Ihnen: für abweichende B2B-Konditionen legen Sie am besten ein eigenes Produkt an.

Kündigung zurücknehmen

Solange das Wirksamkeitsdatum in der Zukunft liegt, lässt sich eine Kündigung rückgängig machen – im Backend über „Reaktivieren", im Kundenportal über „Kündigung zurückziehen". Eine Sofort-Kündigung ist endgültig.

Nächste Schritte

  • Nur vorübergehend unterbrechen statt kündigen – siehe „Abos pausieren oder einfrieren"
  • Gekündigte Abos aufräumen – siehe „Gekündigte Abos archivieren"