Nutzungsbasierte Abrechnung (Usage-based Billing)
Überblick
Mit nutzungsbasierter Abrechnung berechnen Sie, was Ihre Kunden tatsächlich verbrauchen – API-Aufrufe, Speicher, Arbeitsstunden oder beliebige andere Einheiten. Kyvento sammelt die Verbräuche je Abrechnungsperiode und rechnet sie automatisch mit der nächsten Rechnung ab.
Voraussetzungen am Produkt
- Wählen Sie ein mengenbasiertes Preismodell: „Pro Einheit", „Gestaffelt" oder „Volumenbasiert".
- Legen Sie die „Mengen-Aggregation" fest – wie mehrere Meldungen einer Periode verrechnet werden:
- Summe – alle Meldungen werden addiert (z. B. verbrauchte API-Calls)
- Maximum – der Spitzenwert zählt (z. B. maximale Nutzerzahl)
- Letzter Wert – der aktuellste Zählerstand zählt (z. B. belegter Speicher)
Verbräuche melden
- Automatisch per API – Ihr System meldet Verbräuche über
POST /api/v1/usage-data(auch rückwirkend). Details und Beispiele finden Sie in der API-Dokumentation. - Manuell – auf der Abo-Detailseite, Tab „Verbrauch", über „Verbrauch manuell buchen". Fehleingaben gleichen Sie bei Aggregation „Summe" mit „Korrektur buchen" (Gegenposition) aus.
Abrechnung der Verbräuche
Alle offenen Verbräuche einer Periode fließen automatisch als Position in die nächste reguläre Abo-Rechnung. Die Verbrauchshistorie zeigt jeden Eintrag mit Status – Offen, Abgerechnet (mit Rechnungsbezug) oder Storniert. Für eine sofortige Zwischenabrechnung nutzen Sie „Jetzt Verbrauch abrechnen".
Sonderfall Kündigung
Bei einer Sofort-Kündigung mit offenen Verbräuchen entscheiden Sie im Dialog: „Schluss-Rechnung erstellen, dann kündigen" oder „Verbräuche verwerfen und sofort kündigen" – so gehen keine Umsätze versehentlich verloren.
Transparenz für den Kunden
Im Kundenportal kann der Endkunde seine gemeldeten Verbräuche einsehen, sofern Sie die Portal-Berechtigung „Verbrauch einsehen" aktiviert haben.
Nächste Schritte
- Preisstufen richtig wählen – siehe „Preismodelle: Monatlich, jährlich, verbrauchsbasiert"
- API-Zugang einrichten – siehe „API-Token erstellen und verwalten"