Mehrwährungsunterstützung
Überblick
Kyvento rechnet in mehreren Währungen ab – aktuell wählbar sind EUR, CHF und USD. Das Grundprinzip: strikt getrennte Währungskreise ohne automatische Umrechnung. Das hält Beträge exakt und Buchhaltung wie Steuer sauber.
Die drei Währungsebenen
- Account-Standardwährung („Einstellungen" → „Account", Karte „Lokalisierung") – der Vorschlagswert für neue Produkte und die Leitwährung Ihrer Kennzahlen.
- Produkt-Währung – jedes Produkt trägt eine feste Währung; sie bestimmt die Währung aller Buchungen dieses Produkts.
- Abo- und Rechnungswährung – ein Abo übernimmt die Produkt-Währung bei der Buchung dauerhaft; alle Rechnungen des Abos erben sie.
Keine Umrechnung – mit Absicht
Kyvento rechnet niemals zwischen Währungen um. Konsequenzen:
- Ein Tarifwechsel ist nur auf Produkte derselben Währung möglich – Wechsel über Währungsgrenzen lehnt Kyvento ab. Für Fremdwährungs-Angebote führen Sie parallele Produkt-Varianten (z. B. „Professional (CHF)").
- Kundenguthaben wird je Währung getrennt geführt. Verrechnet wird nur währungsgleich – ein EUR-Guthaben reduziert keine CHF-Rechnung.
- Wechselkursrisiken und Rundungsdifferenzen durch FX entstehen erst gar nicht.
Empfehlungen für den Start
- Wählen Sie Ihre Standardwährung passend zum Hauptmarkt – sie ist die Basis Ihrer Dashboards.
- Legen Sie für jede weitere Währung eigene Produkt-Varianten mit klarem Namensschema an.
- Beachten Sie die Steuerseite: Auslandsverkäufe steuern sich über die Steuer-Konfiguration (OSS, Reverse-Charge), unabhängig von der Rechnungswährung – siehe „Umsatzsteuer korrekt abrechnen".
Nächste Schritte
- Produkt-Varianten effizient anlegen – siehe „Tarife duplizieren und Vorlagen nutzen"
- Steuerfälle im Auslandsgeschäft – siehe „Umsatzsteuer korrekt abrechnen"